Hallo…
…an alle, die das hier noch lesen:
Ein frohes Neues Jahr! Euch allen wünsche ich einen Traumjob und ganz viel Kohle – und was Ihr Euch sonst noch wünscht!
Grüße
factorygirl
…an alle, die das hier noch lesen:
Ein frohes Neues Jahr! Euch allen wünsche ich einen Traumjob und ganz viel Kohle – und was Ihr Euch sonst noch wünscht!
Grüße
factorygirl
Die letzten beiden Termine, die anberaumt oder in der Diskussion waren, sind schlicht untergegangen. Aber wir probieren das einfach nochmal:
dann werden wir uns nochmal in der VHS am Rotebühlplatz treffen, uns austauschen und Tipps geben…
definitiv am Dienstag den 15.12, um 16:00 Uhr !
Eure Themenwünsche schreibt dahin wo der PäDMin geschrieben hat: ins Forum, topic “Netzwerk”.
Das letzte Meeting war von der feierlichen Sorte. An diesem Abend wurden weniger Probleme rund um die Arbeitswelt besprochen, nur diejenigen mit Unterhaltungswert (”…sagt der Arbeitgeber: ‘Wenn sie von unserm Lohn nicht leben können, dann lassen sie doch aufstocken’”, etc.).
Leider habt Ihr Mikis Sissi-Performance verpaßt und Jürgens Operettenständchen und auch Swing. Konfuzius spendete den Weisheits-Martini, Axel war wieder mal die coolere Reinkarnation von John Belushi, wegen Philipp blieb auch diesmal kein Auge trocken.
Es wurden auch Bilder gemacht, leider nur mit handy – aber vielleicht können die auch in den Blog gestellt werden. Vielleicht kann man auch etwas erkennen…
Hallo
Jetzt komm ich hier auch mal zu Potte und stelle fest, dass ich wieder ein Treffen versäumt habe.
Ich muss jetzt erstmal sehen wie das hier funktioniert.
Unser nächstes Netzwerk-Meeting findet am Dienstag den 01.12.09, um 16:30 Uhr an altbewährter Stätte seinen nächsten Höhepunkt. Ich hoffe, dass möglichst viele ein wenig Zeit in ihrem Terminkalender finden und dabei sein werden. Der Termin ist nun so gewählt, dass ein später dazu stoßen auch noch möglich sein sollte.
Soviel sei gesagt, es lohnt sich immer dabei gewesen zu sein: Es gibt wieder brandheiße Neuigkeiten vom Arbeitsmarkt, erste Erfolge wollen beglückwünscht werden, Jürgen war aktiv in Sachen “Bewerben und arbeiten im Ausland” und die erste eigene Homepage wartet auf ihre Veröffentlichung. Bitte frischt weitere Themen bei Bedarf auf der Themenseite auf bzw. stellt sie in das Forum, das für solche Angelegenheiten eine gute Übersicht bietet.
Seid herzlichst gegrüßt,
der PädAGoge
Zum Schmökern, nachschlagen, vergewissern: Das Bewerbungshandbuch (2009) von Gerhard-Hermann Koch.
Stichwörter: Self Assessment-Verfahren, Soziale Kompetenz, Aktivitätspotenzial, Problemlösekompetenz
Hinter folgender Adresse verbirgt sich ein interessantes Angebot einer eigenen Kompetenzanalyse (siehe Stichwörter) mit der Chance, von bekannten Firmen entdeckt zu werden. Viel Spaß bei der Karrierejagd durchs Netz! (http://www.cyquest.de/)
Liebe Kollegen,
noch einmal sei daran erinnert:
Am 27. November 2009 findet ab 18.00 Uhr der Bunte Abend des Akademiker-Netzwerks im Palais des factorygirl statt.
Für die Speise sorge ich, Ihr für den Trank.
Sollte es irgendwelche Allergien geben, gegen Lactose, Paprika, Teigwaren, Knoblauch etc., so bitte ich um entsprechende Mitteilung.
Bitte gebt mir spätenstens bis zum 23. November Bescheid, ob Ihr kommt.
Übrigens: Die Stereoanlage ist unterwegs!!
Grüße vom factorygirl
Wenn ich an Euch, verehrte Magister und Diplom-Ingenieure, so denke, deren Mut und Kampfeswillen ich ebenso bewundere wie Eure Hard- und Softskills:
Eine tief empfundene Gemeinsamkeit, die mich mit Euch verbindet, Männer wie Frauen, ist die aller- abgrundtiefste Abneigung gegen die POSE !!!!!
gegen die Angeberei, das Gespreize, das dicke Hose-Getue (auch Hillary Clinton hat im Wahlkampf geröhrt wie ein Hirsch), das Herumäugen, das Maßnehmen, das Stimme-auf-Angenehm-Modulieren, das Immer-auf-die-Eins-gucken.
Aber wißt Ihr was? Wir sind draußen, bevor wir dazu übergegangen sind, Ritalin einzuschmeißen. Bevor wir zu der Überzeugung gelangt sind, daß unsere Arbeit erst dann etwas taugt, wenn sie körperlich weh tut. Wenn mein Vertrag verlängert worden wäre, hätte ich bald mein Rückgrat wegschmeißen können, in doppelter Hinsicht.
Ich bin sicher, wir sind alle zu bockig. Für mich stellte sich sehr oft die Frage: Was haben die Ziele meines Unternehmens mit mir zu tun? Wenn der Laden Gewinn macht, kriege ich immer noch nur mein mickriges Gehalt. Und ich werde ständig kontrolliert. Überstunden sind eine Selbstverständlichkeit. Mein Chef macht mir klar, daß es, im Gegensatz zu mir natürlich, völlig unter seinem Niveau wäre, ein Regal beim Möbeldiscounter zu kaufen (”Höhö – aus dem Alter bin ich raus”).
Daß die Beschäftigten für eine Firma wichtig sind und ihren Erfolg ausmachen, ist eine werbewirksame Formulierung für nur eine Zielgruppe, die Kunden. Der einzelne Beschäftigte ist austauschbar wie zu allen Zeiten. Niemanden interessiert die “Persönlichkeit”, wichtig ist allein ihr Nutzen. Als Motivation und Identifikation muß gefälligst das proklamierte Selbstverständnis der Chefetage ausreichen (”Wir” sind die mit dem Alleinstellungsmerkmal blabla…).
Fazit siehe Patric: Erarbeiten von Verschleierungstechniken, Verhüllen von eigenen Interessen. Bloß nicht durchblicken lassen, daß einem die Lieben daheim wichtiger sind als der Job, es muß heißen: “Meine Familie unterstützt mich sehr, und mein Zuhause ist mein Ruhepol, meine Omi und mein Schwippschwager (Ehemann der Cousine?) haben mir erst verdeutlicht, was das heißt, “Senior Management”…, da war ich übrigens vierzehn.”
Natürlich ist das alles furchtbar pauschal, und die Erfolgreichen, die ohne Ritalin auskommen oder Pillen ganz normal finden, werden sagen: polemisch. Außerdem ändert sich nichts an der einen Tasache: Wir sind draußen. Jetzt haben wir verschiedene Möglichkeiten:
a) wir gehen da wieder rein.
b) wir gehen in Firmen, die nicht so sind.
c) wir machen unsere eigene Firma auf, posen für uns selbst und beteiligen eventuelle Mitarbeiter am Gewinn. Oder, wenn das nicht geht, bringen wir öfters Kaffeeteilchen mit.
d) ich mache es so (Achtung jetzt kommt der Katechismus des factorygirl): ich bleibe draußen. Nein, nicht in der Hartz IV-Wüste, bei meinem Rentenanspruch werde ich meine Zelte dort noch früh genug aufschlagen. Ihr kennt ja mein Credo: Als Proletarierin, die ihren Magistertitel auf dem 2. Bildungsweg erworben hat (Abi + Studium=10 Jahre elternunabhängiges BaföG, also Höchstsatz – Ich bin die Letzte meiner Art!) ist mein Tisch meine Werkbank. Und meine Werkbank mein Tisch. Deshalb gehe ich in einen Teilzeitjob, wo ich es mit Leuten zu tun habe, wo der Chef cool ist und das Geld nicht gerade auf Dumpingniveau, aber lassen wir diese verzweifelte Hoffnung beiseite. Also, ein Teilzeitjob. Da engagiere ich mich schon aus dem einfachen Grund, weil mir mein Arbeitgeber die Hälfte der Versicherung zahlen wird. Weil ich ihm verdanke, daß ich nicht 500 € in die KV einzahlen muß. Den Rest der Zeit, also den anderen Teil, lebe ich mein Ideal: Kindern und Halbwüchsigen Selbstbewußtsein und Mut zu geben, indem ich sie unterrichte. Sie sollen sich ihr eigenes Urteil einmal frühzeitiger machen können als ich. Sie sollen unabhängiger und kritischer werden (”Katechismus”, hab ich ausdrücklich gesagt!), und sie sollen wissen, daß sie alles Mögliche probieren und alles Mögliche werden können.
Und auch für uns, liebe Akademiker, ist es nicht zu spät! Tear down the wall!
Gell?
Kompetenz ist ein ganz zentraler Begriff, wenn es darum geht eine Arbeit zu finden. Was macht man aber nun, wenn diese in ihrer Zahl überschaubar sind?
Man bastelt so lange dran herum bis es passt!
Wie?
Mit einem Kompetenzprofil- und Lebenslauftuning! Und alles ganz legal und durchaus erwünscht. Wir wollen doch dem Personaler das Gefühl geben, dass er um eine Einstellung unserer Person eigentlich nicht herum kommt.
Okay, und wie mache ich so etwas?
Zwei Möglichkeiten:
Und sie lassen sich einen arbeitslosen Akademiker ganz schön was kosten. Man hat fast das Gefühl, Vater Staat hätte ein schlechtes Gewissen, so viele Hochqualifizierte auf den Arbeitsmarkt loszulassen, ohne sich vorher einmal erkundigt zu haben, ob man diese überhaupt noch braucht. Es lebe die Illusion von der Vollbeschäftigung oder Arbeit für alle!
Sei´s drum, seit meiner offiziellen Arbeitslosigkeit war ich fast ununterbrochen auf Seminaren wie “Bewerbertraining für Akademiker” oder “Neuorientierung für Akademiker und Systemisches Coaching”. Ich habe dort gelernt, mich selbst zu präsentieren, vorausgesetzt natürlich, ich treffe meinen zukünftigen Chef im Fahrstuhl und habe nun die Möglichkeit, ihn während der Fahrt vom zweiten in den fünften Stock von mir zu überzeugen. Den Elevators Pitch nennt man diesen Versuch auch, Fremden im Aufzug das eigene Kompetenzprofil aufzudrängen. Und ich denke mir noch, welch ein schönes positives Bild: Da stört es im ersten Moment auch nicht, dass mein persönlicher Sozialer-Aufstieg-s-Elevator gehörig klemmt und die Tasten in die oberen Stockwerke nicht zu funktionieren scheinen. Als ich das letzte Woche mal wieder geübt hatte, gab das ziemlich lange Gesichter. Na gut, vielleicht war der Fahrstuhl vom Einkaufszentrum in die Tiefgarage der falsche Ort dafür. Ich bin halt doch ziemlich unerfahren, was das Fahrstuhlfahren betrifft. Oder ich hätte bei dem Thema besser aufpassen müssen. Auf jeden Fall lauf ich jetzt wieder.
Nebenbei lernte ich meine Stärken und Schwächen auszuloten und den eigene Lebenslauf zu durchforsten, um auch die entfernteste von mir ausgeübte Tätigkeit darauf hin zu untersuchen, ob und warum ich vielleicht gerade da glücklich war oder nicht und welche meiner Wertvorstellungen sich mit Blick auf zukünftige Arbeitgeber noch verwirklichen lassen? Da ist es dann eigentlich auch egal, dass im fortgeschrittenen Alter meine Jugendjahre zunehmend in einem verklärt romantischen Licht erscheinen. Früher war eben doch alles besser, oder etwa nicht?!
Habt ihr Euch schon einmal die Frage gestellt, wo in Eurem beruflichen Werdegang sich die Stationen befinden, an denen ihr jeden Morgen mit Freude aufgestanden seid und für was Ihr Euch mit ganzer Kraft eingesetzt habt? Ein Seminarteilnehmer antwortete auf die Frage ganz lapidar, es sei das Geld, das ihn dazu veranlasst. Großes Gelächter! Doch das leider Traurige an der Sache ist, er hat recht! Welchem Zweck dient wohl sonst die tägliche Wuselei auf Autobahnen, im Stadtverkehr, den Fußgängerzonen, S- und Straßenbahnen? Möglich, aber eher selten wäre ja auch folgende Antwort denkbar: “Och, ich rackere und schufte, schwitze und brenne aus, riskiere Ehe, Familie und Leben, weil ich mir nichts Besseres im Leben vorstellen kann als meine Arbeit!” Hmm, … glaub´ ich jetzt nicht.
Hast du Kompetenzen? Nicht? Dann schau doch noch einmal, vielleicht kannst du gut mit Menschen? Und im Team hast du bestimmt auch schon mal gearbeitet! … Benutze auch immer Bilder, Beispiele aus der Praxis sind dabei das bessere Argument; die kann man sich merken, die machen Eindruck und etwas dagegen einzuwenden wird sich keiner getrauen … Es sei denn, Du schaffst es gerade jetzt nicht an den großen rosa Elefanten mit großen rosa Ohren zu denken … ? Aber hüte dich vor den negativen Bildern im Kopf deines Gegenübers. Kannst du etwas nicht? Dann lass´ es weg, vergrab´ es und denke nicht mehr daran! Denn es gibt keine Nicht-Stärken, nur Stärken und Schwächen.
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