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	<title>Kommentare zu: Die Arbeitslosen Akademiker sehen den Tatsachen ins Auge!</title>
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	<description>Mit Herz und Verstand gemeinsam zum Erfolg</description>
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		<title>Von: Cathy</title>
		<link>http://akademiker.themenabend.eu/allgemein/die-arbeitslosen-akademiker-sehen-den-tatsachen-ins-auge/comment-page-1/#comment-68</link>
		<dc:creator>Cathy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 07:42:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://akademiker.themenabend.eu/?p=473#comment-68</guid>
		<description>hui, viel zu lesen...

Also als ich, Factorygirl, dein Thema gelesen habe, fand ich toll und total richtig!! :)Vielleicht weil ich eine Frau bin, keine Ahnung.
Weil dieser Katechismus nur für Frauen gültig ist (Kinder, Halbzeit...etc):P

Naja auf jeden Fall, fand ich den ganzen Text toll. Dann habe ich die andere Kommentare gelesen, und es ist mir ein bisschen konfus gewesen.
Also ich habe es nicht wie Beleidigung gesehen sondern wie Realität. Man erzählt uns dass die Personnalität zählt...naja...janein.

Ich bin auch der Meinung dass wir nur &quot;Spielstücke&quot; sind und dass die Personalität schnell vergessen ist. Was viel wichtiger für die Firma ist, was man für die mit bringen kann dass sie besser funktionniert und besser Geld machen kann. Es ist so. Aber das wussten wir schon, oder nicht? oO Also wir sollten, jeder für sich, einen Weg finden wie wir uns besser verkaufen können, attraktiv und &quot;saftig&quot; genug für die  Einstellung machen  können. Dafür tauschen wir Tipps, lesen wir viele Literatur, nehmen wir an verschiedene Kurz teil (in der Hoffnung dass das was bringt), und einfach uns gegenseitig helfen wie wir können um endlich wieder dabei sein und nicht mehr draußen bleiben. 

Die Realität ist hard (und das wissen wir alle, trost Idealismus den wir haben) aber wir werden es schaffen wieder rein zu sein und erfolgreich in unsere Leben sein. ;) *schaka*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hui, viel zu lesen&#8230;</p>
<p>Also als ich, Factorygirl, dein Thema gelesen habe, fand ich toll und total richtig!! <img src='http://akademiker.themenabend.eu/netzwerknews/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Vielleicht weil ich eine Frau bin, keine Ahnung.<br />
Weil dieser Katechismus nur für Frauen gültig ist (Kinder, Halbzeit&#8230;etc):P</p>
<p>Naja auf jeden Fall, fand ich den ganzen Text toll. Dann habe ich die andere Kommentare gelesen, und es ist mir ein bisschen konfus gewesen.<br />
Also ich habe es nicht wie Beleidigung gesehen sondern wie Realität. Man erzählt uns dass die Personnalität zählt&#8230;naja&#8230;janein.</p>
<p>Ich bin auch der Meinung dass wir nur &#8220;Spielstücke&#8221; sind und dass die Personalität schnell vergessen ist. Was viel wichtiger für die Firma ist, was man für die mit bringen kann dass sie besser funktionniert und besser Geld machen kann. Es ist so. Aber das wussten wir schon, oder nicht? oO Also wir sollten, jeder für sich, einen Weg finden wie wir uns besser verkaufen können, attraktiv und &#8220;saftig&#8221; genug für die  Einstellung machen  können. Dafür tauschen wir Tipps, lesen wir viele Literatur, nehmen wir an verschiedene Kurz teil (in der Hoffnung dass das was bringt), und einfach uns gegenseitig helfen wie wir können um endlich wieder dabei sein und nicht mehr draußen bleiben. </p>
<p>Die Realität ist hard (und das wissen wir alle, trost Idealismus den wir haben) aber wir werden es schaffen wieder rein zu sein und erfolgreich in unsere Leben sein. <img src='http://akademiker.themenabend.eu/netzwerknews/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  *schaka*</p>
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	<item>
		<title>Von: factorygirl</title>
		<link>http://akademiker.themenabend.eu/allgemein/die-arbeitslosen-akademiker-sehen-den-tatsachen-ins-auge/comment-page-1/#comment-64</link>
		<dc:creator>factorygirl</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:59:38 +0000</pubDate>
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		<description>Verehrter Lindenmann, wenn Du hier schon mit Luhmann ankommst, dann laß uns doch gleich die Fahne mit dem Luhmann&#039;schen Diktum &quot;Wir kommunizieren nicht, um etwas zu erfahren, sondern um etwas auszuprobieren&quot; hochhalten. In diesem Sinne: Netter Versuch, davon auszugehen, daß das factorygirl zu blöd ist, den Chef zu fragen was er denn mit der Zeitangabe &quot;bis heute Mittag&quot; zu meinen geruht. Auch habe ich durchaus zu erkennen gegeben, wenn mir sein Zeitlimit nicht paßte. Hier lag es also nicht an der Kommunikation. Die von mir kritisierte &quot;Kontrolle&quot; fand statt, wo sie heutzutage nicht mehr stattfinden sollte und wo mir als &#039;Mitarbeiter&#039; die Vertrauenswürdigkeit abgesprochen wurde. Ein einziges Mal kam es vor, daß ich wegen meines vergessenen Portemonnaies vom Industriegebiet mit dem Bus in den Ort fahren mußte, um es wieder zu bekommen. Bei meiner Rückkehr mußte ich mir eine Fragerei gefallen lassen, die es nicht lohnt hier wiedergegeben zu werden. Um  es auf den Punkt zu bringen: Es war eine beleidigende Form der Kontrolle und keine, die man betriebswirtschaftlich rechtfertigen könnte. Aber jetzt ist es gut, ich bin nicht mehr beleidigt, denn Gottseidank: ich bin ja draußen. Glück gehabt, daß mein Vertrag nicht verlängert wurde.

Übrigens tut es mir leid, wenn ich im vorigen Artikel jemanden als zu &quot;bockig&quot; für den Arbeitsmarkt bezeichnet habe, der das gar nicht ist. Ich will Euch, liebe Kollegen und Akademiker, nicht erzählen, wie Ihr drauf seid. Eigentlich will ich auch gar nicht davon reden, wie ich drauf bin. Aber sicher seid Ihr nicht darauf reingefallen: Ich liebe die Pose! Am liebsten die von Lord Byron im Albanerkostüm. Und dann gibt es da noch diese tolle Russin im figurbetonten blauen Anzug mit Kopftuch und gereckter Faust. Wobei ich doch sagen darf, daß ich, zumindest hier und heute, für meine politischen Ideale keine ukrainischen Bauernkinder verhungern lassen würde (und auch keine anderen, nein).

Prinzipiell geht es hier um den Zusammenhang von Signifikant und Signifikat in der Wahrnehmung des Rezipienten, um dem Mythos, der sich für das Individuum hinter gesprochener oder geschriebener Sprache verbirgt (Zusammgewürfeltes von R. Barthes und F. de Saussure). Den Mythos gilt es zu erschließen, am besten durch Kommunikation. Vielleicht wäre Luhmann mit diesem Kompromiß einverstanden, man weiß es nicht. Mir selbst (aber ich bin hier gar nicht von Interesse) genügt Euer Einverständnis (nein, das ist mir egal, ich will geliebt werden).

Die volle Verantwortung für den Inhalt dieses Kommentars übernimmt

das factorygirl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verehrter Lindenmann, wenn Du hier schon mit Luhmann ankommst, dann laß uns doch gleich die Fahne mit dem Luhmann&#8217;schen Diktum &#8220;Wir kommunizieren nicht, um etwas zu erfahren, sondern um etwas auszuprobieren&#8221; hochhalten. In diesem Sinne: Netter Versuch, davon auszugehen, daß das factorygirl zu blöd ist, den Chef zu fragen was er denn mit der Zeitangabe &#8220;bis heute Mittag&#8221; zu meinen geruht. Auch habe ich durchaus zu erkennen gegeben, wenn mir sein Zeitlimit nicht paßte. Hier lag es also nicht an der Kommunikation. Die von mir kritisierte &#8220;Kontrolle&#8221; fand statt, wo sie heutzutage nicht mehr stattfinden sollte und wo mir als &#8216;Mitarbeiter&#8217; die Vertrauenswürdigkeit abgesprochen wurde. Ein einziges Mal kam es vor, daß ich wegen meines vergessenen Portemonnaies vom Industriegebiet mit dem Bus in den Ort fahren mußte, um es wieder zu bekommen. Bei meiner Rückkehr mußte ich mir eine Fragerei gefallen lassen, die es nicht lohnt hier wiedergegeben zu werden. Um  es auf den Punkt zu bringen: Es war eine beleidigende Form der Kontrolle und keine, die man betriebswirtschaftlich rechtfertigen könnte. Aber jetzt ist es gut, ich bin nicht mehr beleidigt, denn Gottseidank: ich bin ja draußen. Glück gehabt, daß mein Vertrag nicht verlängert wurde.</p>
<p>Übrigens tut es mir leid, wenn ich im vorigen Artikel jemanden als zu &#8220;bockig&#8221; für den Arbeitsmarkt bezeichnet habe, der das gar nicht ist. Ich will Euch, liebe Kollegen und Akademiker, nicht erzählen, wie Ihr drauf seid. Eigentlich will ich auch gar nicht davon reden, wie ich drauf bin. Aber sicher seid Ihr nicht darauf reingefallen: Ich liebe die Pose! Am liebsten die von Lord Byron im Albanerkostüm. Und dann gibt es da noch diese tolle Russin im figurbetonten blauen Anzug mit Kopftuch und gereckter Faust. Wobei ich doch sagen darf, daß ich, zumindest hier und heute, für meine politischen Ideale keine ukrainischen Bauernkinder verhungern lassen würde (und auch keine anderen, nein).</p>
<p>Prinzipiell geht es hier um den Zusammenhang von Signifikant und Signifikat in der Wahrnehmung des Rezipienten, um dem Mythos, der sich für das Individuum hinter gesprochener oder geschriebener Sprache verbirgt (Zusammgewürfeltes von R. Barthes und F. de Saussure). Den Mythos gilt es zu erschließen, am besten durch Kommunikation. Vielleicht wäre Luhmann mit diesem Kompromiß einverstanden, man weiß es nicht. Mir selbst (aber ich bin hier gar nicht von Interesse) genügt Euer Einverständnis (nein, das ist mir egal, ich will geliebt werden).</p>
<p>Die volle Verantwortung für den Inhalt dieses Kommentars übernimmt</p>
<p>das factorygirl</p>
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		<title>Von: Lindenmann</title>
		<link>http://akademiker.themenabend.eu/allgemein/die-arbeitslosen-akademiker-sehen-den-tatsachen-ins-auge/comment-page-1/#comment-61</link>
		<dc:creator>Lindenmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 08:59:34 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt gehts los! Factorygirl ist nun hier, wortgewaltig, mächtig und schonungslos im Urteil: Gefällt mir verdammt gut!
Leider hast Du recht, dass Personen innerhalb der Organisationen austauschbar sind und das Persönliche schnell in den Hintergrund gerät. Genau hier haben wir ja zwei konkurrierende Modelle von Organisationen: (1) die von uns wahrgenommenen Handlungsprozesse zwischen uns und unseren geliebten Kollegen und (2) dem  System, dessen kleinste Einheit nicht wir, DU oder Ich sind, sondern die Kommunikationsprozesse zwischen Uns.
Das erste Modell (1) beschränkt sich (stark zusammengefasst) auf die Spielregeln der Akteure, d.h. Interaktionsmuster zwischen DIR und DEINEN Kollegen in der Firma sind das emergente Ergebnis individueller Handlungsstrategien und Regeln. Doch damit lässt sich die Austauschbarkeit von Personen nicht beschreiben, wie Du sie richtigerweise angemahnt hast und ein wesentliches Merkmal von Organisationen darstellen. Denn andere Akteure könnten auch immer andere Spielregeln haben, um danach zu handeln. Und jetzt hilft Prof. Luhmann weiter: Mit ihm bekommt die Organisationstheorie (2) die entscheidende Wende, grob gesagt, &quot;weg von den verhaltenstheoretischen Ansätzen hin zur Kopplung jeglicher individueller Handlungen&quot;. Wie sind Wir miteinander verbunden, so dass so etwas wie Koordination und Reproduktion in den Abläufen und Arbeitsprozessen von Firmen und Institutionen entstehen kann? Die Antwort scheint auf den ersten Blick simpel, ist aber auf den zweiten Blick umso genialer, als dass Luhmann damit nicht nur die Handlungen und Interaktionen erklärt, sondern auch die Sinnebenen mit in das Erklärungsmodell einbezieht, also wie Wir das Verhalten der anderen interpretieren und warum Wir so handeln. Das Basiselement zwischen Uns ist also die Kommunikation, die Kopplung von Information, Mitteilung und Verstehen. Beispiel: Dir wird so nebenbei Freitag Vormittag die Info mitgeteilt, bis spätestens heute Mittag sollen die Rechnungen an die Kunden raus. Du fängst halt mal an, merkst, dass die Zeit viel zu knapp bemessen ist und fängst an zu schuften. Weil Du um 16.00 Uhr aber immer noch nicht fertig bist, interpretiert Dein Chef dies als nicht verstandene Anweisung. Weil er aber nichts mehr hasst, als wenn seine Anweisungen missachtet werden, kontrolliert, motiviert, fragt oder tritt er nach, um sicher zu gehen, verstanden worden zu sein.
Bleibt nach all dem klugen Geschribbsel nur die Frage, was ist nun besser? Hilft es mir dabei, dass ich jetzt verstehe, warum mein Chef ein Arschloch ist? Will ich es überhaupt wissen? Wer ist überhaupt mein Chef? Ach so, ich bin ja draußen! Puh, Glück gehabt! :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt gehts los! Factorygirl ist nun hier, wortgewaltig, mächtig und schonungslos im Urteil: Gefällt mir verdammt gut!<br />
Leider hast Du recht, dass Personen innerhalb der Organisationen austauschbar sind und das Persönliche schnell in den Hintergrund gerät. Genau hier haben wir ja zwei konkurrierende Modelle von Organisationen: (1) die von uns wahrgenommenen Handlungsprozesse zwischen uns und unseren geliebten Kollegen und (2) dem  System, dessen kleinste Einheit nicht wir, DU oder Ich sind, sondern die Kommunikationsprozesse zwischen Uns.<br />
Das erste Modell (1) beschränkt sich (stark zusammengefasst) auf die Spielregeln der Akteure, d.h. Interaktionsmuster zwischen DIR und DEINEN Kollegen in der Firma sind das emergente Ergebnis individueller Handlungsstrategien und Regeln. Doch damit lässt sich die Austauschbarkeit von Personen nicht beschreiben, wie Du sie richtigerweise angemahnt hast und ein wesentliches Merkmal von Organisationen darstellen. Denn andere Akteure könnten auch immer andere Spielregeln haben, um danach zu handeln. Und jetzt hilft Prof. Luhmann weiter: Mit ihm bekommt die Organisationstheorie (2) die entscheidende Wende, grob gesagt, &#8220;weg von den verhaltenstheoretischen Ansätzen hin zur Kopplung jeglicher individueller Handlungen&#8221;. Wie sind Wir miteinander verbunden, so dass so etwas wie Koordination und Reproduktion in den Abläufen und Arbeitsprozessen von Firmen und Institutionen entstehen kann? Die Antwort scheint auf den ersten Blick simpel, ist aber auf den zweiten Blick umso genialer, als dass Luhmann damit nicht nur die Handlungen und Interaktionen erklärt, sondern auch die Sinnebenen mit in das Erklärungsmodell einbezieht, also wie Wir das Verhalten der anderen interpretieren und warum Wir so handeln. Das Basiselement zwischen Uns ist also die Kommunikation, die Kopplung von Information, Mitteilung und Verstehen. Beispiel: Dir wird so nebenbei Freitag Vormittag die Info mitgeteilt, bis spätestens heute Mittag sollen die Rechnungen an die Kunden raus. Du fängst halt mal an, merkst, dass die Zeit viel zu knapp bemessen ist und fängst an zu schuften. Weil Du um 16.00 Uhr aber immer noch nicht fertig bist, interpretiert Dein Chef dies als nicht verstandene Anweisung. Weil er aber nichts mehr hasst, als wenn seine Anweisungen missachtet werden, kontrolliert, motiviert, fragt oder tritt er nach, um sicher zu gehen, verstanden worden zu sein.<br />
Bleibt nach all dem klugen Geschribbsel nur die Frage, was ist nun besser? Hilft es mir dabei, dass ich jetzt verstehe, warum mein Chef ein Arschloch ist? Will ich es überhaupt wissen? Wer ist überhaupt mein Chef? Ach so, ich bin ja draußen! Puh, Glück gehabt! <img src='http://akademiker.themenabend.eu/netzwerknews/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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