Hallo Netzwerker!
Liebe Kollegen und Mitstreiter,
ich begrüße Euch sehr herzlich auf den Seiten des Akademiker Netzwerks.
Wir nutzen dieses Tagebuch als Informationsbörse, Austauschplattform, Pinwand und Tummelplatz für weitere Ideen und Aktivitäten.
Unsere Ziele sind: erfolgreich einen Arbeitsplatz zu finden oder erste Schritte in Richtung Selbständigkeit zu wagen und uns mit Rat und Tat und Vitamin B dabei zu unterstützen.
Wir hoffen, dass mit unserem Vorhaben gruppendynamische Prozesse entstehen, die wir dann nutzen und umsetzen können.
Die Mitglieder, das ist eine Gruppe arbeitssuchender Akademiker, die sich im Rahmen einer arbeitsfördernden Maßnahme gefunden haben.
Ich wünsche uns viel Erfolg für die kommende Zeit und erkläre den Blog hiermit für offiziell eröffnet.
Euer PädAgoge
factorygirl am 07.11.09
Wieder einmal bringt es der PädAGoge auf den Punkt. Ich denke auch, daß die Seminare von den einen verwertet werden, von den anderen nicht. Die Gründe sind zahlreich, da mag ich auch gar nicht bei anderen die Diagnose stellen. Als Amateurphilosoph behaupte ich, daß der Kategorische Imperativ auch auf heutige Kategorien anwendbar ist. Wie sich das für moderne Zeiten gehört, führt uns das von der Philosophie zur Soziologie und nicht zuletzt zur Psychologie. Ich finde, den Begriff “Arbeit” von klein auf als Ersatzreligion zu erleben, gehört dazu. Seit der Einführung von Studiengebühren, der Streichung des 2. Bildungsweges und der Entscheidung schon bei Drittklässlern, ob sie ins Gymnasium dürfen oder nicht, kann man von Prädestinationslehre sprechen. Wie überall eigentlich. Ist doch ganz normal.
Vor allem mit diesen stehenden Definitionen, was “nicht den Anforderungen entsprechen”, “nicht den richtigen Abschluß haben” etc. heißt, haben ja einige von uns ihre Erfahrungen.
Deshalb werden wir die Hohepriester des globalisierten Kapitalismus ignorieren. Ihre Litaneien darüber, daß ihnen unsere “Köpfe” zustehen und daß wir durch “Flexibilität” schneller ins Paradies (”Mein Haus, mein Auto, Brad Pitt in meinem Pool”) gelangen, werden wir ignorieren. Als mündige Akademiker werden wir unseren eigenen Weg finden und uns nicht mehr den Zwängen des Aberglaubens unterwerfen.
So, habe ich den Kant schön hingebogen? Hat richtig Spaß gemacht.